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Robert-Bosch-Schule Ulm

Die Robert-Bosch-Schule Ulm ist eine weiterführende Berufliche Schule in Ulm. Sie gehört zum Bildungszentrum Kuhberg und führt die Teilzeitschulart Berufsschule in verschiedenen Berufsfeldern sowie das Technische Gymnasium mit mehreren Profilen. Weitere Schularten sind die Berufsfachschule, das Berufskolleg sowie die Meisterschule und die Technikerschule. Die Robert-Bosch-Schule ist mit etwa 3370 Schülern und 170 Lehrern (Stand 2014) die größte Berufliche Schule in Baden-Württemberg, gemessen an der Zahl der erteilten Unterrichtsstunden pro Woche.

Wie alles begann:
2008 schickte der Chef der Fertigungsabteilung eine junge Kollegin (Stephanie Schöllkopf) auf der Didakta zu uns an den Stand um dort eine „verflixte Schlinge“ zu ergattern. Die Begeisterung des Kollegen weshalb Sie die Schlinge mitbringen sollte, sprang direkt auf Frau Schöllkopf über und sorgte dafür, dass sich seit diesem Tag vieles an der Schule verändert hat. In einem ersten Schritt wurde eine Trainerin von uns in die Schule geholt um einem kleinem interessierten Team die Grundzüge des erfahrungsorientierte Lernens (EOL) ganz nach dem Motto „walk you talk!“ näher zu bringen. So konnte man an diesem Tag im Jahre 2008 Kolleginnen und Kollegen mit Schnüren in der Hand, Holzklötze stapeln sehen um sich danach darüber auszutauschen, was an ihrer Arbeitsweise den erfolgreich oder auch eher hinderlich gewesen war. Die Sinnhaftigkeit der vermittelten Methode in Verbindung mit den Tools war für viele der Überzeugungsschlüssel und Startmotivator. Seit diesem Tag ist viel geschehen. Zusammen mit der Kollegin Nicoletta Dolic kümmert sich Frau Schöllkopf nun mit Herzblut darum, dass das Erfahrungsorientierte Lernen (EOL) in der Schule Fuß fasst. Unterstützung erfahren sie dabei, bei von ihrem Schulleiter Herr Oberstudiendirektor Braunsteffer, der die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen durch die Freistellung für Schulinterne Fortbildungen und Tage der offenen Tür mit viel Engagement vorantreibt. Um die Kompetenzen des EOL auch möglichst gewinnbringend in die Schule einfließen zu lassen, durften die beiden Kolleginnen sogar die Ausbildung zum „Trainer für Erfahrungsorientiertes Lernen“ in unserer Firma machen. Auch werden immer wieder Gelder für neue Lernprojekte bewilligt um den „Toolschrank“ möglichst umfassend und sinnhaft auszustatten.

Inzwischen arbeiten ca. 40 Kolleginnen und Kollegen regelmäßig mit den Tools. Zehn Lehrkräfte mindestens können sich ein Unterrichten ohne die Tools schon gar nicht mehr vorstellen. Aufgrund dieses Booms entstanden jedoch organisatorische Herausforderungen. Es war wichtig innerhalb der Pädagogen das Bewusstsein zu schärfen, dass die Tools keine „Spiele“ für Vertretungsstunden sind, sondern mit einem pädagogischen Ziel eingesetzt werden sollten. Aus dieser Notwendigkeit heraus gibt es im schuleigenem Intranet eine Seite die sich „Res. Metalog“ nennt. Hier können die Lehrkräfte die Tools in einem Kalender für sich reservieren. Die Angaben welches Tool für welche Klasse und in welchem Fach, sind dabei mit zu hinterlegen. Auch stehen Frau Schöllkopf und Frau Dolic immer als Ansprechpartner zur Verfügung. Als „Arbeitsgruppe Pädagogik“ haben sie auch einen Flyer entwickelt, der innerhalb der Lehrerschaft, über die Arbeit des EOL aufklären soll. Immer wieder landen diese Flyer in den Fächern des Personals oder liegen einfach so im Lehrerzimmer aus um für neue Interessenten zu sorgen.

Erfolg spricht sich rum:
Inzwischen sind Frau Dolic und Frau Schöllkopf mindestens dreimal jährlich an benachbarten Schulen eingeladen um das Thema EOL und Metalog dort vorzustellen. Etwa sechs Fortbildungen im Jahr werden schulintern zum Thema: „Wie geht EOL im Fachunterricht?“ gegeben. Ohne sich regelmäßig um den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen zu bemühen geht es nicht. Um die Art des Arbeitens zu pflegen bedarf es Betreuung und Aufmerksamkeit für die Tools, di schon mal unordentlich zurück in den Schrank wandern, was ein kurzes Gespräch mit dem Kollegen von Nöten macht, oder ob eine Kollegin kommt und sagt „Das Tool war kaputt! Es kam nicht dabei raus was ich wollte!“ Dann ist ein einfühlsames Gespräch notwendig um herauszubekommen was vielleicht an der „Inszenierung“, oder „Auswertung“ hätte anders laufen können um doch die gewollten Ergebnisse zu bekommen.

„Langweilig ist es Nicoletta und Mir seit metalog und EOL an der Schule ist nicht, und es macht riesig Spaß so arbeiten zu dürfen!“